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© Heike Schiller
Hesse India
Bernhard Glocksin / Vanessa Goad
(UA) Zeitgenössisches Musiktheater in Kooperation mit Stichting Karnatic Lab Amsterdam. Komposition Rafael Reina

„HesseIndia ein gelungener, amüsanter Theaterabend für Zuschauer mit Fernweh im Herzen und Siddhartha in der Seele“ Eßlinger Zeitung


„Die Aufführung besticht, weil es Weimer gelingt, Schauspiel, Gesang, Tanz, Figurenspiel und Videoinstallation mit Rafael Reinas anspruchsvollen Kompositionen harmonisch zu verschmelzen. Die Mikrotonalität der Musik mit ihren indischen Wurzeln und ihren komplexen Rhythmen erschafft es mit diversen Blas-, Streich- und Schlaginstrumenten eine fremdartige Poesie, die immer wieder von eruptiven, an Free-Jazz-Gewitter erinnernden Drive eskaliert. Diese Klangbilder charakterisieren die innere Zerissenheit Hermanns.“ Stuttgarter Nachrichten

„Aber das Schauspiel behält eindeutig die Oberhand, zu versiert, zu gut geht Petra Weimer in ihrer Inszenierung mit dem Stoff und den Texten von Bernhard Glocksin um. Ein pralles Stück ist entstanden, überreich an Bildern, die haften bleiben.“ Ludwigsburger Kreiszeitung

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© Frauke Gerhard
Girlsnightout
theater rampe Stuttgart - Produktion

“...Der Regisseurin ist eine kurzweilige Inszenierung gelungen, die beim Sehen Spaß macht und danach den selben schalen Geschmack hinterlässt wie eine gute Party, nach der einem die Gewöhnlichkeit des Lebens böse ins Gesicht lacht.”
Stuttgarter Zeitung, 28. Oktober 2003

“... Dass das Publikum in Weimers Inszenierung zwischendrin immer wieder befreit lachen darf, raubt dem Theaterabend nichts von seiner Tiefenschärfe. Im Gegenteil: mit flapsigen Sprüchen und rotziger Rockmusik findet das Ensemble eine Sprache, die gerade ein junges Publikum berührt.”
Esslinger Zeitung, 29. Oktober 2003

“...Petra Weimer und ihren drei hervorragenden Schauspielerinnen Frauke Angel, Kathrin Kestler, Lucia Schlör ist eine Inszenierung gelungen, die man fast schon als wegweisend bezeichnen kann..”
Ludwigsburger Zeitung, 30. Oktober 2003

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© Carsten Kurz
WÖLFLI - a journey into chaos
Kooperat. Healing Theater Köln + The Interval Camber Amsterdam

“Die Reise ins Chaos geschieht mit hoher ästhetischer Präzision... Avantgardistisches Musiktheater, witzig versponnen, poetisch und auf hohem Niveau...”
WDR Mosaik, 1999

“Petra Weimer besitz den Mut, ihr Ensemble (...) in den konzentriert arrangierten Bildern ganz seiner expressiven Präsenz zu überlassen. Es ist ein Krieg in der Seele...Worte wie Holzscheite zerhackt...die Darsteller in raffinierten Schattenbildern verharren...die Musik ein höllisches akustisches Szenario...das seltene Kunststück einer multimedialen Produktion...,die überzeugend demonstriert, wie sich die verschiedenen Medien gegenseitig erweitern können...”
Kölnische Rundschau, 14. April 1999

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© Chris Rügge
A + O
Healing Theatre Köln Produktion

“... derart phantasievoll, pointiert, unterhaltsam und witzig, daß der Zuschauer manchmal nicht weiß, ob er zuerst über die dargebrachte Pointe lachen, oder sich über die erstaunliche Art der Hinführung wundern soll...”
Rhein Art, 1993

“Umso interessanter die Open-air-Performance im Volksgarten – eine phantasievolle, witzige Kombination aus Tanz und Schauspiel mit einigen Überraschungen. Begeisterter Beifall.”
Express, 03. Juni 1993

“Von ganz anderer Art die Performance „A + O“, die Petra Weimer ersonnen hat...erfreulich farbige Komponenten, viel Esprit und Witz und ein sinnfrohes Fundament.”
Theater-Rundschau Juli / August 1993

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© Frauke Gerhard
Manchmal immer
UA Sissi Tax
theater rampe Stuttgart, 2002 Regie: Petra Weimer, Frauke Gerhard
Environment: Frauke Gerhard / www.dollies-pillow-club.de / www.psychotainment.com

Love is my business, but I cannot handle it. (Sissi Tax)

„Zentrale Bühnenelemente: zwölf von Frauke Gerhard entworfene, mit Schaffell bezogene Kissenobjekte ... Petra Weimer ... drapiert sie zum gigantischen Bett oder zur kuscheligen Liegel andschaft. Dann versinkt sie darin, lässt die Gedankenstöme ihrer Icherzählerin fließen...Dabei scheint das Dilemma einer differenziert denkenden und fühlenden Frau auf: der Alltag einer Mutter und Hausfrau, gepaart mit dem Bedürfnis, als Frau begehrt zu sein, reiben sich an der Sehnsucht der Schriftstellerin nach Wahrheit und Klarheit - Kunst und die Banalität des Alltags im Widerstreit.“ (Stuttgarter Nachrichten)

„Petra Weimer, die für Inszenierung und die Rollen der Uraufführung gleichermaßen zuständig ist, hat ihre Aufgabe brillant gemeistert. Mal näselt sie die Wortschleifen auf einem in Pink getauchten Häutesofa, mal deklamiert sie sie stehend. Und macht so aus den Textstrudeln, die hohe Literatur und den trivialen Alltag mixen, eine heitere und skurrile Performance, die nicht ohne Tiefgang ist.“ (Stuttgarter Zeitung)

Texte von Sissi Tax sind labyrinthische Untersuchungen unseres Alltags und der Sprache, mit der wir ihn zu meistern suchen: Dabei gerät die Erörterung vom hundertsten ins tausendste, zerbricht im Vexierspiel einer Vielzahl möglicher Perspektiven und entlarvt die Sprache als einen immer nur vorübergehenden Moment der Orientierung. Im Zentrum der sogartigen Reflexion steht der menschliche Körper, verwundbar und zu oft allein gelassen, wird er hin- und hergeworfen vom Pendel des ja und nein und des manchmal immer.